admin

Webdesign für jedermann

Früher brauchte man für die Gestaltung der Webseite, also für das Design, professionelle Hilfe. Dies ist heute nicht mehr so. Es gibt schon seit einiger Zeit verschiedene Webdesign Software, mit der auch der Laie ein ganz passables Webdesign erstellen kann. Selbst für Anfänger in der Computeranwendung gibt es in der Zwischenzeit Webdesign Software, mit der sie eine Seite gestalten können, die sie bereits zufriedenstellt.

Webdesign Software gibt es heutzutage in den verschiedensten Ausführungen und in den verschiedensten Preisklassen. Es gibt diese Software schon als Freeware Versionen, wie “Meine Homepage” von Data Becker oder “Site Studio” von Effective Studio, mit der man zwar nicht das absolute Design erstellen kann, die aber bei Computer Bild mit recht guten Noten abgeschnitten haben. Der Profi oder auch der versiertere Internetanwender wird sich allerdings nicht mit einer Freeware Version zufrieden geben, da mit solcher Software einfach nicht alles zu gestalten ist wie mit einer professionellen Software.

Die wohl bekannteste und auch professionellste Software zur Gestaltung ist wohl “Photoshop” von Adobe. Der Name täuscht, denn Photoshop ist nicht nur eine Software zur Bildbearbeitung, sondern es hat alle Tools, die man für eine Webdesign Software brauchen und benutzen kann. Aber an professioneller Webdesign Software gibt es nicht nur Photoshop, sondern auch noch andere wie “NetObjects Fusion” von Avanquest oder “Homepage Maker” von BHV, die auch die meisten Tools zur Gestaltung haben, aber um einiges preisgünstiger sind als Photoshop.

Wenn man sich eine Webdesign Software zulegen will, sollte man vorher genau überlegen, für was man die Software benötigt und sich dann für eine entscheiden, die das alles hat, was man sich für eine Webdesign Software wünscht. Dies kann unter Umständen auch bereits eine Freeware Version sein.

Reich durch Webdesign?

Webdesigner sind kreativ. Darüber hinaus muss verschiedenste Hard- und Software sicher beherrscht und entsprechend angewendet werden. Wie viel kann ein angestellter Webdesigner verlangen? In welchen Größenordnungen bewegt sich ein angemessenes Webdesign Gehalt?

Fundiertes Wissen, ein sicher Umgang mit Bildbearbeitungs- und Layout-Programmen, das Erkennen und Umsetzen von Zusammenhängen bezüglich Webtechnologien und aktuellen Trends, beschreiben einen fähigen Webdesigner. Er wird einen angenommen Auftrag gemäß Kundenwunsch bearbeiten und auch erfolgreich zu Ende bringen. Gibt es dafür ein festgelegtes Webdesign Gehalt?

Umfragen haben ergeben, dass die zu erzielenden Gehälter sehr unterschiedlich sind. Das fängt bei etwa 20 Euro pro Stunde an und geht bis über 100 Euro. Berufseinsteiger ohne Erfahrung und Referenzen sollten sich bewusst sein, dass sich ihr Webdesign Gehalt eher im unteren Bereich bewegen wird.

Außerdem hängt die Verdiensthöhe maßgeblich vom jeweiligen Arbeitgeber ab. Kleine Betriebe sind aufgrund ihrer Struktur meist gar nicht in der Lage, große Gehälter zu zahlen. Etwas anders sieht das bei renommierten, breit aufgestellten Agenturen in den Großstädten aus. Wer sich dort durch gute Arbeit einen Namen macht, sich vielleicht auf besondere Anforderungen spezialisiert, kann durchaus ordentlich Geld verdienen.

Allgemeingültige und konkrete Zahlen zum Webdesign Gehalt wird man im Internet vergeblich suchen. Wie in jedem kreativen Beruf gibt es keine Festpreise und die Nachfrage bestimmt den Preis. Das heißt unter anderem: Auch den Preis der Arbeitskraft.

Um sich von einem Webdesign Gehalt auf dem Arbeitsmarkt unabhängig zu machen, gehen zahlreiche Webdesigner den Weg in die Selbstständigkeit. Aber auch dort gilt: Nur wer gut ist, kann ordentlich Geld verdienen.

Webdesign Preise

Webdesign Preise hängen maßgeblich von der Art der Agentur oder des Webdesigners ab, der für die zuständige Arbeit an der Homepage beauftragt wird. In der Regel liegt die Nachfrage besonders im Bereich des Webdesigns jedoch relativ hoch, weshalb Webdesigner nach Stundensatz auch höher als einfache Designer oder Programmierer liegen. Webdesign Preise richten sich danach aber nicht nur nach Qualität und Erfahrung des zuständigen Designers, sondern auch nach der Größe des umzusetzenden Projektes. In einigen Fällen, was jedoch in der Regel abhängig vom Vertrag ist, können zudem separate Änderungswünsche und die nachträgliche Pflege zusätzlich in die Kalkulation der Webdesign Preise mit eingehen.

Dabei wird bei der Arbeit und Konzeption an Webseiten immer mehr auf professionell ausgebildete Webdesigner gesetzt, da diese gegenüber Programmierern und Designern den Vorteil haben, in beiden Bereichen bestens ausgebildet zu sein, was sich nicht nur bereits in der Konzeption auszahlt, sondern auch die Umsetzung in der Regel einfacher gestaltet. Webdesign Preise sind zudem aber nicht nur von dem Gesamtumfang des Auftrags abhängig, sondern auch in welcher Programmiersprache die Homepage umgesetzt werden soll. So sind Seiten, die in Flash designt und umgesetzt werden in der Regel teurer, als eine einfache und schneller fertigzustellende Seite auf PHP Basis.

Um ein richtiges Gefühl für Webdesign Preise zu erhalten zahlt es sich aus, sich näher mit dem Markt der Webdesigner zu befassen. Da diese sowohl in selbstständiger Tätigkeit, als Freiberufler oder auch in Agenturen oder Firmen arbeiten können, werden die Preise auch unterschiedlich veranschlagt. Demnach helfen weiterführende Recherchen, um sich nicht bei der Kalkulation der Webdesign Preise zu verschätzen.

Webdesigner als Künstler

Webdesigner, jene die Internetseiten erstellen, werden oft auch als Bauarbeiter des Internets bezeichnet. Und an diesem Sprichwort ist durchaus etwas Wahres, denn Sie erstellen und pflegen die Inhalte des World Wide Web. Ein Webdesigner muss Know How und Wissen in mehreren Disziplinen aufweisen, um die Ansprüche und Forderungen seiner Auftraggeber zu erfüllen. Generell muss die Aufnahmefähigkeit der Anforderungen, die der Auftraggeber vorlegt, interpretiert und realisiert werden können. Darüber hinaus müssen Gestaltung, Struktur und Aufbau einer Website so ausgelegt sein, damit sich potenzielle User zurechtfinden. Dies führt oft zu einem Kompromiss, den der Webdesigner bei der Umsetzung einer Seite erkennen muss.

Auch die fachlichen Voraussetzungen, die ein Webdesigner haben muss, sind enorm. So müssen Designkenntnisse, die typische Strukturen von Webseiten wiedergeben, vorhanden sein. Dazu gehört es auch ein Verständnis und Know How von Grafiken und Bildern zu haben. Auch die bereits angesprochene Benutzerfreundlichkeit einer Website, oft auch Ergonomie genannt, wird immer wichtiger. Im sogenannten Usability Engineering werden Aspekte wie Scrollverhalten, Schriftgrößen, Farbgebung etc. betrachtet. Verstärkt spielen bei Homepages auch Content Management Systeme eine wichtige Rolle. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass im Hintergrund eine Datenbasis steht, die die Inhalte der Website verwaltet.

Webdesigner benötigen deshalb Kenntnisse und Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Webdesign-Technologien. Dazu gehören beispielsweise Flash, PHP, JavaScript, SQL oder Java, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Diese Anforderungen machen aus einem Webdesigner einen Generalisten, der aus den Disziplinen Informatik, Grafik oder Mediengestaltung entspringen kann. Webdesigner ist weiterhin ein sehr lukrativer und interessanter Job, da die Technologien stets weiterentwickelt und aktualisiert werden.

Archive

Bookmarks